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Welches Heizsystem ist das richtige für Ihr Gebäude? Die Entscheidung beeinflusst Ihre Heizkosten und Ihren CO²-Ausstoß für die nächsten 15–20 Jahre. Als unabhängiges Ingenieurbüro vergleicht KFM Energieberatung die gängigen Heizsysteme neutral – herstellerunabhängig und auf Ihr Gebäude zugeschnitten.

Heizsysteme im direkten Vergleich

System Anschaffung Betriebskosten Förderung Klimabilanz
Wärmepumpe hoch niedrig bis 80 % sehr gut
Gas-Brennwert niedrig steigend eingeschränkt mäßig
Pelletheizung mittel–hoch mittel bis 80 % gut
Hybridheizung mittel–hoch mittel anteilig gut

Wärmepumpe – der Standard für die Zukunft

Wärmepumpen nutzen Umweltwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser und arbeiten besonders effizient in gut gedämmten Gebäuden und mit Flächenheizungen. Die Anschaffung ist höher, dank niedriger Betriebskosten und bis zu 80 % Förderung rechnet sie sich jedoch über die Laufzeit. Entscheidend ist eine fachgerechte Planung (Heizlast, Jahresarbeitszahl).

Gas-Brennwertheizung – günstig, aber mit Risiko

Eine Gasheizung ist in der Anschaffung günstig, jedoch steigen die Betriebskosten durch den CO²-Preis kontinuierlich. Neue reine Gasheizungen sind seit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) nur noch eingeschränkt zulässig. Für viele Eigentümer ist sie keine zukunftssichere Lösung mehr.

Pelletheizung – klimafreundlich mit Holz

Pelletheizungen verbrennen gepresste Holzreste nahezu CO²-neutral und werden ebenfalls mit bis zu 80 % gefördert. Sie eignen sich besonders für ältere Gebäude mit höherem Wärmebedarf, benötigen aber Lagerraum für die Pellets.

Hybridheizung – das Beste aus zwei Welten

Eine Hybridheizung kombiniert z. B. eine Wärmepumpe mit einem bestehenden Gas- oder Ölkessel. Das senkt die Investition und sichert Spitzenlasten ab – ein sinnvoller Zwischenschritt für Gebäude, die noch nicht vollständig saniert sind.

Förderung: bis zu 80 % für die neue Heizung

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst die KfW den Heizungstausch mit bis zu 80 % der Kosten – kombinierbar aus Grundförderung, Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus. KFM Energieberatung übernimmt die komplette Förderberatung und Antragstellung für Sie.

Welches System passt zu Ihrem Gebäude?

Pauschale Antworten gibt es nicht – die wirtschaftlichste Heizung hängt von Dämmstandard, Heizflächen, Platz und Budget ab. In einer individuellen Beratung berechnen wir für Ihr Gebäude die passende Lösung inklusive Förderung und Wirtschaftlichkeit.

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Heizungsvergleich Gas, Wärmepumpe und Pellets: Kosten im Überblick

Kurz gesagt: Beim Heizungsvergleich ist die Gasheizung in der Anschaffung am günstigsten, wird aber nicht mehr gefördert und durch den steigenden CO₂-Preis im Betrieb teurer. Die Wärmepumpe kostet mehr, wird von der KfW mit bis zu 80 % bezuschusst und hat im passenden Haus die niedrigsten Betriebskosten.
Heizung Anschaffung inkl. Einbau (Richtwert) Förderung Worauf achten
Gas-Brennwertheizung ca. 10.000–15.000 € keine CO₂-Preis steigt, 65-%-Regel des GEG beachten
Luft-Wasser-Wärmepumpe ca. 25.000–40.000 € KfW bis 80 % von 28.000 € niedrige Vorlauftemperatur nötig, Heizlast prüfen
Pelletheizung ca. 25.000–35.000 € KfW bis 80 % von 28.000 € Lagerraum, Staubgrenzwert
Hybridheizung (Gas + Wärmepumpe) ca. 20.000–30.000 € nur der erneuerbare Anteil Übergangslösung bei hohen Vorlauftemperaturen

Heizungsvergleich Gas gegen Wärmepumpe: Was ist 2026 günstiger?

Über 20 Jahre entscheiden die Betriebskosten, nicht der Kaufpreis. Eine Gasheizung zahlt den CO₂-Preis auf jede Kilowattstunde, der in den kommenden Jahren weiter steigt. Eine Wärmepumpe braucht Strom, erzeugt daraus aber ein Vielfaches an Wärme, wenn Heizlast und Vorlauftemperatur passen. Ob das bei Ihrem Haus zutrifft, klärt eine Heizlastberechnung vor dem Angebot.

Neue Heizungen müssen nach dem Gebäudeenergiegesetz zu 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Ab wann das für Ihr Haus gilt, hängt von der kommunalen Wärmeplanung ab. Eine neue Gasheizung ist deshalb nur mit Blick auf diese Pflichten sinnvoll.

Weiterführend: Wärmepumpe im Altbau, KfW-Heizungsförderung, Heizung tauschen nach GEG, Wärmepumpenplanung, Fördercheck.

Häufige Fragen zum Heizungsvergleich

Was ist günstiger: Gasheizung oder Wärmepumpe?

In der Anschaffung die Gasheizung. Über die Lebensdauer ist die Wärmepumpe meist günstiger, weil sie bis zu 80 % gefördert wird und keinen CO₂-Preis zahlt – vorausgesetzt, Heizlast und Vorlauftemperatur passen.

Wird eine neue Gasheizung noch gefördert?

Nein. Gefördert werden Heizungen mit erneuerbaren Energien, etwa Wärmepumpe, Pelletheizung oder Solarthermie.

Funktioniert eine Wärmepumpe im Altbau?

In vielen Altbauten ja, wenn die Vorlauftemperatur niedrig genug bleibt. Oft reichen einzelne größere Heizkörper oder eine Dämmung der obersten Geschossdecke.